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Hopfen – die heilsame Dolde


Wirkung und Anwendungsmethoden von Hopfen

Lesezeit: 2 Minuten

Hopfendolde

Würzmittel und Arzneipflanze

Bei Hopfen denkt jeder erst einmal an Bier. Noch bevor Hopfen ein wichtiger Bestandteil von Bier wurde, schätzte man ihn als Heilpflanze. Seit Jahrhunderten ist seine beruhigende und schlaffördernde Wirkung bekannt, sodass er nicht ohne Grund zur Arzneipflanze des Jahres 2007 ernannt wurde.

Interessant: In der Antike brauten Ägypter Biere, die mit Alraune, Datteln, Eichenrinde oder Safran aromatisiert wurden. Hopfen als Bierwürze wurde erst von den mittelalterlichen Klosterbrauereien in die Braukunst eingeführt.

Hopfen Plantage Hop Farm

Wirkung der Dolde


Die Inhaltsstoffe der Hopfendolden üben eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem aus. Deshalb sind sie häufig ein Bestandteil von Teemischungen, die Ärzte und Naturheilmediziner gegen Schlafstörungen und Nervosität, aber auch bei Magenbeschwerden verordnen.
Getrocknete Hopfendolden sind eine beliebte Füllung für sogenannte Schlafkissen. Andere schlaffördernde Pflanzen wie Baldrian, Melisse oder Johanniskraut ergänzen die wohltuende Füllung. Es empfiehlt sich das Kissen nach circa einer Woche neu zu befüllen, damit die Wirkung sich weiter entfalten kann.

Achtung: Hopfen beeinträchtigt möglicherweise Ihre Fahrtüchtigkeit. Setzen Sie sich daher nach der Einnahme vorsichtshalber nicht hinter das Steuer eines Fahrzeugs. Auch sollte Hopfen nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit konsumiert werden!

Hopfen in Wasser

Anwendung & Zubereitung von Hopfentee

Sollten Sie an nervöser Unruhe oder Schlafstörungen leiden, könnte Ihnen eine Tasse Hopfentee helfen. Übergießen Sie dafür zwei Teelöffel zerkleinerte, getrocknete Hopfenzapfen mit circa 150 Milliliter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee abgedeckt ziehen. Nach zehn Minuten können Sie den Tee abseihen und genießen. Es empfiehlt sich den Hopfentee circa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zu konsumieren.
Kombinationen mit anderen beruhigend wirkenden Pflanzen wie zum Beispiel Baldrian, Hagebutte und Hanfblättern, so wie in unserem [abendtee], sind sinnvoll und ergänzen den würzigen Geschmack des Hopfen.

Anstatt des Trinkens von Hopfentee kann man auch zu anderen Anwendungsmöglichkeiten von Hopfen greifen. Fertigpräparate wie Hopfentabletten und -Dragees kann man in jeder Apotheke erwerben, sollten aber entsprechend der Angaben in der Packungsbeilage eingenommen werden.

Für Feinschmecker: Junge Hopfentriebe schmecken köstlich und lassen sich wie Spargel zubereiten!


Bathtub Hopfenvollbad
Unser Tipp: Hopfenbäder – die ganzheitliche Entspannung

Nervöse Unruhezustände oder Schlafstörungen bessern sich auch durch Vollbäder. Übergießen Sie circa 20 Gramm Hopfen mit heißem Wasser. Nach zehn Minuten Zieh-Zeit, abseihen und den Auszug in das Vollbad geben.
Wir empfehlen die Zugabe von bis zu zwei Esslöffeln unseres [salzbads], um das Entspannungsbad mit dem Duft von Zirbe abzurunden.