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Baldrian – Entspannung in einer Pflanze


Wirkung, Gewinn und Anwendung der Baldrianwurzel
Lesezeit: 3 Minuten

Baldrianwurzel

Die Heilwurzel aus Europa

Die Wurzel des Baldrians (Valerianae radix) stellt einen essentiellen Bestandteil unseres [abendtees] dar. Baldrian zeichnet sich besonders durch seine entspannende und schlaffördernde Wirkung aus. Die Wirkung der Heilpflanze setzt im zentralen Nervensystem ein, wirkt beruhigend und setzt weitere körpereigene Prozesse in Gang, die dann zu einer Besserung der Beschwerden führen.
Die Pflanze ist in europäischen Wäldern verbreitet, besonders häufig ist sie an feuchten Wiesen oder an den Rändern von Gräben auffindbar. Baldrian ist allerdings auch in Nordamerika, den Tropen und in Teilen Asiens heimisch.

Baldriantee soll aber nicht nur bei Stress und Schlafstörungen helfen. Bei Krämpfen und anderen Muskelschmerzen soll sich der Tee positiv auf den Körper auswirken und die Beschwerden lindern. Laut „tee-magazin.de“ soll Baldrian sogar bei Kopfschmerzen, Magen-Darm- oder Wechseljahresbeschwerden eine Besserung der Symptome auslösen.

Wichtig: Dass Baldrian müde macht, ist ein Mythos. Dazu ist die Heilpflanze nicht in der Lage. Sie regt lediglich Prozesse im Gehirn an, die dazu führen, dass man schneller einschlafen kann. Es handelt sich also nicht um ein natürliches Schlafmedikament.

Baldrianpflanze

Baldrianernte und Vorbereitung für den Tee

Um Baldriantee herzustellen, wird die Wurzel der Pflanze geerntet, vom Schmutz befreit, getrocknet und zerkleinert. Das Ernten im Oktober hat sich bewährt, da dann die Inhaltsstoffe der Pflanze voll ausgereift sind. Wer selbst Baldrian ernten möchte, sollte unbedingt darauf achten, nicht die gesamte Wurzel des Baldrians auszugraben, da so die Pflanze vernichtet wäre. Sobald ein Teil der Wurzel in der Erde bleibt, hat die Pflanze die Möglichkeit im nächsten Jahr wieder neu austreiben zu können. Außerdem sollte beachtet werden, dass die Pflanze mindestens zwei bis drei Jahre alt ist. Einjährige Pflanzen werden nicht genutzt.

Schon gewusst? Baldriantee kann nicht nur mit der fein geschnittenen Wurzel, sondern auch mit den duftenden Blüten zubereitet werden. Diese sollten dann allerdings nicht im Spätherbst, sondern schon im Hochsommer geerntet werden und an einem schattigen Platz getrocknet werden. Ein Baldriantee aus getrockneten Wurzeln wirkt allerdings deutlich besser, da dort die Inhaltsstoffe gebündelt sind. Eine Zubereitung aus Blüten kann jedoch schon bei leichten Einschlafproblemen eine große Hilfe sein.

Baldrianblatt

Für die Trocknung des Baldrians werden verschiedene Methoden angewandt. Entweder wird die gereinigte Wurzel kleingeschnitten und im Ofen getrocknet oder man lässt die, in kleine Stücke geschnittene, Wurzel zwei Tage lang im Freien trocknen, bevor sie in einem Dörrautomat oder im Ofen bei höchstens 40 Grad fermentiert werden. Bis die Wurzel als Tee verwendet werden kann, empfiehlt es sich durchaus bis zu drei Monate zu warten, damit sich die Wirkstoffe ausbreiten und die giftigen Inhaltsstoffe weichen können.
Der Fermentierungsprozess ist deutlich am Geruch der Wurzel zu bemerken. Während die frisch geerntete Baldrianwurzel kaum eigenen Geruch aufweist, bildet sich in der Trocknungsphase ein sehr markanter Geruch aus.

Baldriantee

Zubereitung des Tees

Die getrockneten Wurzeln des Baldrians können sowohl als Kaltauszug oder als Aufguss zubereitet werden. Beim Kaltauszug werden circa zwei Teelöffel der Baldrianwurzel genommen, mit 200 Milliliter Wasser übergossen und eine ganze Nacht stehengelassen. Vor dem Trinken des Auszugs, wird dieser gefiltert, leicht erwärmt und kann so getrunken werden.
Beim Aufguss hingegen werden zwei Teelöffel der getrockneten Wurzel mit kochendem Wasser übergossen und für circa 15 Minuten ziehen gelassen. Anschließend ist das Heißgetränk zu genießen.

Baldriantee befindet sich auch in vielen Teemischungen, die unter dem Label Beruhigungs-, Entspannungs- sowie Schlaftees erhältlich sind. Die Kombination mit anderen Zusatzstoffen, wie Johanniskraut, Hopfen und Melisse ist daher nicht unüblich. Bei unserem [abendtee] setzen wir auf die genussvolle Mischung mit Hanfblättern, Hagebutte und Hopfen. Der Geschmack unserer Teemischung wird mit einem Löffel [honig] perfekt abgerundet.